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Die Gäste am 17. März:

Marc Breuer

Als Mitglied des „Rurtal Trios“ ist Marc Breuer schon seit einigen Jahren auf Deutschlands Kabarettbühnen unterwegs. Das bemerkenswerte Zwei-Mann-Trio hat sich auf in der rheinischen Provinz angesiedelte Figuren-Comedy spezialisiert und sorgt regelmäßig für schwere Lachtaumel im Publikum.

Nun legt Marc Breuer ein Soloprogramm vor und zeigt, dass er auch ohne Bühnenkostüm und abseits vom Planeten Dorf ausgesprochen witzig sein kann. „Omma, Prinz Charles und ich“ heißt das Werk. Zentrales Thema: „die liebe Familie“. Nicht nur beim Kapitel „Tante Leni wird 70 und feiert groß“ wird offenkundig: Es ist eine faszinierende Welt, in der helle Freude und dunkles Grausen oft nahe beieinander liegen.

„Comedy & Storytelling“ nennt Marc Breuer sein Metier. In der Vergangenheit gastierte der Comedian häufig mit eigenen Texten bei Lesungen und Poetry Slams. Dabei kam er mehr und mehr auf den Geschmack, was das Erzählen von Geschichten angeht. Seit 2008 lässt er alle Manuskripte und auch seinen gefährlichen Lese-Klapptisch zu Hause und präsentiert mit „Omma, Prinz Charles und ich“ ein „lesefreies“ Comedyprogramm voller hinreißender Geschichten.

Ob es um die aufregenden 1980er-Jahre im Landkreis Heinsberg geht oder um das Hier und Jetzt, Marc Breuers Schilderungen des ganz normalen Lebens und Familienlebens sind sehr authentisch, mitunter anrührend und vor allem verdammt witzig. Das ganze serviert der routinierte Komödiant auf der Bühne so unaufdringlich, charmant und schlagfertig, dass es eine Freude ist. Das Ergebnis: große Anteilnahme für eine Kindheit in Moonboots und Lachtränen bei Zuschauern und Theatermitarbeitern.

„Die Zuschauer im ausverkauften Saal konnten sich vor Lachen kaum halten. [...] So zog sich ein feiner, aber durchgängiger, roter Gagzwirn durch das hintersinnige Programm.“ (Aachener Zeitung)

„Es sind fein beobachtete Sätze, welche die Qualität und den Charme des Abends ausmachen. [...] Man lacht über die Geschichten und über sich selbst, der man unversehens Teil von Ihnen wird. [...] Er schafft es, dass einem vor Rührung das Herz aufgeht.“ (Rheinische Post)

„Marc Breuer als Lachtränengarant oder wie man sich in Erzählungen vom Familienleben auf dem Land selbst wiederentdeckt. [...] ...mal lakonisch, mal verschmitzt, mal sarkastisch angehaucht, aber vor allem sehr authentisch. [...] ... der ganz normale Wahnsinn eines jeden Familienlebens. Überzeugend.“ (Eschweiler Zeitung)

und

Life P. ,

er bezeichnet sich selbst als Akkustik-Barde weil er weiß, dass der Begriff Liedermacher bei den meisten Menschen augenblicklich Herpes verursacht.

Aufgewachsen mit Punk & Metal spielt er deutschsprachige Sonx irgendwo zwischen Blues, Country, Rock, Folk und Funk wobei er in seinen "Billigen Balladen" auch jazzigen Akkorden und Schlagerklängen eíne Chance gibt.

Die Texte des deutschen "Man in Black" reichen von absurd-banal bis gesellschaftskritisch und behandeln meist Alltägliches wie die letzte Beziehung, das nächste Bier oder das Zusammenleben mit all den anderen Arschlöchern da draußen.

Life P. bedient sich munter in allen Abteilungen des postmodernen KulturSupermarktes und wäre gern eine Art Brückenbauer zwischen Blödelbarden a la Mike Krüger und amerikanischen Songwritern wie Townes van Zandt, Calvin Russell, Kris Kristofferson, Hank Williams und natürlich Johnny Cash...