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Die Gäste am 27. Januar:

 

Jan Koch

Jan Koch ist ein Liedermacher. Seine Sprache hat Kraft. Die Musik beruht auf echten Einfällen. Es fehlt nicht an Komik und Ironie, aber sie machen bisweilen Pause. Die Stücke sind allesamt verwegen und verschlagen und siedeln in sicherer Distanz zum Belanglosen. Hier wird erst gesungen oder gesprochen, wenn es tatsächlich etwas zu sagen gibt, und dann auch nur, wenn es obendrein gut klingt. Jan Koch ist eine Art künstlerischer Maulwurf: Er schürft gerne tief, und wo immer er auftaucht, hinterlässt er einen Hügel fruchtbarer Erde und einige, die andächtig seine Rückkehr erwarten. Fürs Kabarett ist er zu gerne ernst und traurig, von der modernen Lyrik trennt ihn, dass er für Menschen schreibt, und für Rockmusik fehlt ihm die Band. Mit einer schönen Gitarre, einer echten Stimme und unaufdringlichem Humor ausgestattet, füllt er die Bühne aus. Die Sprache hat Kraft. Die Musik beruht auf echten Einfällen. Es fehlt nicht an Komik und Ironie, aber sie machen bisweilen Pause. Die Stücke sind allesamt verwegen und verschlagen und siedeln in sicherer Distanz zum Belanglosen. Hier wird erst gesungen oder gesprochen, wenn es tatsächlich etwas zu sagen gibt, und dann auch nur, wenn es obendrein gut klingt. In diesem Repertoire befinden sich unter anderem das abgründigste Mailied, die getarnteste Liebeserklärung an Berlin, die nüchternste Betrachtung der Bohème und der verschlafenste Protestsong.


Bisher erschienen sind die Alben "Ewiger Mai (2006), dessen nachträglicher Vorgänger "Schall & Rauch" (2007) und der Nachfolger "Matt in drei Zügen" (2007), letzteres ein Album, das in drei CDs unterteilt vorliegt, deren jede 3 Lieder und ein Gedicht enthält. Auf dem vierten Album "Im falschen Café" (2010) finden sich neben naturbelassenen Gitarrenstücken zum ersten Mal auch solche mit zusätzlicher Instrumentierung. Die CDs sind bei Auftritten erhältlich oder können über die Webseite des Künstlers bestellt werden.

In Berlin lagert auch immer ein kleiner Vorrat an CDs im Café Cralle.

Jan Koch wurde 1980 in Tübingen geboren, ist aufgewachsen in Meßstetten, studierte von 2000 bis 2005 in Freiburg Germanistik, Anglistik und Europäische Ethnologie und zog dann nach Berlin, wo er rasch zu immer mehr Auftritten kam. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er beim Poetry Slam im Freiburger Café Atlantik. Bis heute bleibt er dieser Bewegung verbunden, wobei er nun oft als musikalischer Gast eingesetzt wird.

 


 und

Katja Hofmann

Katja Hofmann ist typisch Frau. Sie schreibt Texte über Liebe... - und Hass!
Die 24jährige Bühnenpoetin lebt und studiert in Halle an der Saale, wo sie die Literatur-Reihe „Wörterspeise“ organisiert und moderiert – auch dort spielt sie gern mit Klischees.

 Seit Anfang 2010 bereist sie aber vor allem erfolgreich Poetry Slam-Bühnen in ganz Deutschland und gewinnt mit ihrer ungestümen, liebenswert-frechen Art, die sowohl im Inhalt ihrer Texte als auch in ihrer Performance stets aufblitzt, die Herzen ihrer Zuhörer und Zuhörerinnen.