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Die Gäste vom 16. Dezember 2008:

 

Milan Pawlowski

Milan Pawlowski, Dichter und Medienkünstler, bringt an diesem Abend zusammen mit dem Perkussionisten und Musikethnologen Holger M. Mertin eine Komposition aus Musik und gesprochener Literatur mit zu PoetryBites. Im gegenseitigen Austausch oder eben ganz gemeinsam bieten sie ein Programm rund um endzeitliche Lyrik und intuitive Klangkunst.

Milan Pawlowskis erste Novelle „Meo oder Das Ende vom Anfang“ wurde 2005 verlegt. Mit ihr eröffnete er auch seine Lese-Aktivitäten in Kölner Cafés und Bars. Inzwischen liest er deutschlandweit und darüber hinaus (im Januar u.a. in Siegen und in Innsbruck).
Liebhaber der lyrischen und bildhaften Texte schätzen an seinen Texten nicht nur den gelungenen Drahtseilakt der Verknüpfung von Wirklichkeit und Traumwelt, sondern auch die nüchterne und doch wundersam einnehmende Art des Autors, seine Texte vorzutragen. Ende 2008 erscheint sein neuer Roman „Kainsengel“.

In seiner Performance verbindet Holger M. Mertin intuitive Sensibilität mit handwerklicher Präzision. Ihn inspiriert z.B. die klangliche Vielfalt ethno-perkussiver Instrumente. Doch auch eine leere Glasvase, eine Mülltonne, zwei Steinplatten auf dem Fußboden, der eigene Körper (body percussion)... - in allem entdeckt Holger M. Mertin einen ureigenen, ansteckenden Klang. Diesem Klang gibt er einen individuellen Rhythmus, aus dem alles entstehen kann.

 

Foto oben: Milan Pawlowski / Foto unten: Holger Mertin

 

 

und

Torsten Sträter,

Jahrgang 1966, lebt bei Dortmund und schreibt für das Satiremagazin Pardon, aber vor allem Kurzgeschichten in zwei Genres: Humor und Horror.

Freunden der phantastischen Horrorliteratur wird der Jacks Gutenachtgeschichten -Zyklus sicher vertraut sein: Hämoglobin (2004), Postkarten aus der Dunkelheit (2005) und Hit the Road, Jack! (2006). In Brainspam (2006 – alle: Eldur-Verlag) finden sich eher humoristische Geschichten zwischen Ruhrgebietsalltag und Absurdität – wieder aber auch metaphernreich, komisch, unterhaltsam.

Torsten Sträter hat außerdem jahrelange Lese-Erfahrung im ganzen Land. Ab und zu nimmt er auch an Poetry Slams teil, z.B. am NRW-Slam 2008 in Münster. Er selbst glaubt, dass große Teile seines Erfolges (z.B. goldenes »Mike« des Schauspielhauses Dortmund) einer einzigen, kollektiven These zugrunde liegen: »Lass den mal labern, das geht ja nicht lange.«